Stand: Juli 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über 3D-Druck-Leistungen (Fused Deposition Modeling / FDM) zwischen 3D PRINTZ – Additive Manufacturing (Güray Seyit Bektas, Steinbücheler Weg 4, 51061 Köln) (nachfolgend „wir" oder „Anbieter") und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde"), die über die Website oder auf anderem Weg zustande kommen.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben. Mit dem Absenden des Kontaktformulars gibt der Kunde ein Angebot zum Abschluss eines Werkvertrags ab. Der Vertrag kommt erst durch unsere ausdrückliche Bestätigung (z. B. per E-Mail) zustande.
Die auf der Website automatisch berechneten Preise sind unverbindliche Schätzungen, die auf Basis der hochgeladenen Modelldaten, des gewählten Materials und Standardannahmen (u. a. Infill, Druckgeschwindigkeit) ermittelt werden. Der tatsächliche Preis kann nach Prüfung des Modells mit professioneller Slicing-Software abweichen, etwa bei erforderlichen Stützstrukturen, besonderer Nachbearbeitung oder abweichender Geometrie. Ein verbindlicher Preis wird erst mit unserer Auftragsbestätigung mitgeteilt.
Wir weisen gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) keine Umsatzsteuer aus. Alle angegebenen Preise sind daher Endpreise ohne separaten Umsatzsteuerausweis. Sobald die Kleinunternehmerregelung nicht mehr zutrifft, diesen Absatz auf „zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer" anpassen.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm hochgeladenen 3D-Modelldateien frei von Rechten Dritter sind bzw. er zu deren Nutzung berechtigt ist. Wir behalten uns vor, Aufträge abzulehnen, wenn Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung oder für unzulässige Inhalte (z. B. Waffenbestandteile, geschützte Marken ohne Berechtigung) vorliegen.
Liefertermine werden im Rahmen der Auftragsbestätigung individuell mitgeteilt und sind unverbindliche Richtwerte, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart.
Zahlungsart(en) und -bedingungen ergänzen, z. B. Vorkasse, Rechnung, Zahlungsziel.
Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, kann ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Da individuell nach Kundenspezifikation gefertigte Waren (Sonderanfertigungen) hiervon regelmäßig ausgenommen sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB), ist im Regelfall bei Individualanfertigungen kein Widerrufsrecht gegeben. Bitte durch eine Kanzlei prüfen und ggf. eine vollständige Widerrufsbelehrung ergänzen, falls einzelne Angebote nicht als Sonderanfertigung gelten.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Offensichtliche Mängel sind uns unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware, mitzuteilen.
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.